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Meldung
9. März 2010

72 Prozent der Senioren nutzen laut Doro-Studie Mobiltelefone

Das Marktforschungsunternehmen Synovate hat im Auftrag von Doro eine internationalen Studie durchgeführt bei der es um die Einstellungen und Gewohnheiten von älteren Menschen bei der Nutzung von Mobiltelefonen und neuen Technologien ging. Die Umfrage zeigt, dass 72 Prozent der Senioren in Deutschland Zugriff auf ein Handy haben, aber 34 Prozent sich noch immer unsicher fühlen und neue Technologien nur zögerlich annehmen.

Die 2.000 befragten Personen waren 65 Jahre oder älter und stellen eine repräsentative Auswahl der Altersgruppe des jeweiligen Landes dar. Die Umfrage zeigt, dass die Nutzung von Mobiltelefonen bei Senioren weiterhin zunimmt. Von den Befragten in Deutschland gaben 73 Prozent an, sie würden ihr Handy hauptsächlich für Telefonate nutzen, außerdem für SMS-Nachrichten (27 Prozent).
 
Die Umfrage zeigt große Unterschiede zwischen Ländern, Altersgruppen und sozialen Hintergründen. So gibt es Differenzen zwischen den Altersgruppen von 65–74 und der über 75 und mehr Jahren. Fast 90 Prozent der Befragten in der Altersgruppe 65–74 besitzen ein Mobiltelefon, während nur zwei Drittel der Befragten in der Altersgruppe 75 und älter eins haben. Auch zwischen den Ländern gibt es große Abweichungen. In vorderster Linie (65 Prozent) stehen die USA, wenn es um die positive Einstellung zur Nutzung neuer Technologien geht, dicht gefolgt von Schweden (62 Prozent), Deutschland (62 Prozent) und Großbritannien (44 Prozent). Die Franzosen haben mit 39 Prozenteine deutlich konservativere Einstellung.
 
Über einen Zeitraum von 90 Jahren ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Europa von 55 auf heute knapp über 80 Jahre gestiegen, der Anteil an älteren Mitmenschen nimmt deshalb deutlich zu. Neue Technologie ist eine Möglichkeit, die Lebensqualität im Alter zu verbessern.

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